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Mineral - Almandin

AlmandinFe₃Al₂[SiO₄]₃
Chemische Eigenschaften
Mineralklasse
Silikate
Toxizität
keine
Formel
Fe₃Al₂[SiO₄]₃
Elementarzelle
a=11.53 Z=8
Physikalische Eigenschaften
Härte
7 - 7.5
Strichfarbe
weiß
Dichte
Schwer (3,5-6)
Spaltbarkeit
Gut nach {110}
Bruch
muschelig
Tenazität
Spröde
Optische Eigenschaften
Farbe
schwarzrot
Doppelbrechung
Glanz
Glasglanz
Transparenz
durchscheinend,
durchsichtig
Pleochroismus
Geomineralogische Eigenschaften
Kristallsystem
kubisch
Punktgruppe
hexakisoktaedrisch - 4/m 3 2/m
Raumgruppe
Ia 3 d (230)
Form
Deltoidikositetraeder, Dodekaeder
Bildung
Metamorphose, in Glimmerschiefern und Gneisen, Metasomatose in Hornfelsen, in Graniten und Eklogiten
Paragenesen
Zwillinge
Seltenheit
Sehr häufig
Synonyme
Almandin, Dhanrasit
Zusammensetzung
Elemente
Masse (%)
SiO₂
37.39
TiO₂
0.16
Al₂O₃
20.72
Fe₂O₃
0.83
FeO
36.37
MnO
0.86
MgO
3.85
CaO
0.41
Schweden (Dana 1892)
Gruppen und Mitglieder
Granat-Supergruppe
Granat-Gruppe

Name und Erstfund: Benannt nach der antiken Stadt Alabanda in der Türkei, wo Almandine erstmals bearbeitet wurden, jeodoch nie selbst gefunden. Almandin war bereits Plinius dem Älteren (ca. 23–79 n. Chr.) unter dem Namen alabandicus bekannt.

Chemismus: Almandin ist das eisenreiche Endglied der Almandin-Pyrop-Serie und der Almandin-Spessartin-Serie.

Synonyme: Greenlandit, Adelaide-Rubin, Almandit

Varietäten: Dhanrasit, Sterngranat

 

Literatur

Dana, J. D., & Dana, E. S. (1892). The system of mineralogy of James Dwight Dana, 1837-1868: descriptive mineralogy. J. Wiley & sons.