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Mineral - Amesit

AmesitMg₂Al(AlSiO₅)(OH)₄
Chemische Eigenschaften
Mineralklasse
Silikate
Toxizität
keine
Formel
Mg₂Al(AlSiO₅)(OH)₄
Elementarzelle
a=5.31 b=9.20 c=14.07 α=91° β=91° γ=89° Z=4
Physikalische Eigenschaften
Härte
2.5 - 3
Strichfarbe
weißgrüngrünweiß
Dichte
Normal (2-3,5)
Spaltbarkeit
Vollkommen nach {001}
Bruch
Tenazität
Spröde
Optische Eigenschaften
Farbe
weißgrünrosa
Doppelbrechung
0.019
Glanz
Glasglanz,
Fettglanz
Transparenz
durchsichtig
Pleochroismus
Geomineralogische Eigenschaften
Kristallsystem
triklin
Punktgruppe
triklin-pedial - 1
Raumgruppe
P1 (1)
Form
prismatisch, säulig, sternförmig, tafelig
Bildung
Metamorphoseprodukt Magnesium und Aluminium reicher Gesteine
Paragenesen
Zwillinge
Durchdringungszwillinge, Rotationszwillinge, polysynthetische Stapel
Seltenheit
Eher Selten
Synonyme
Amesit
Zusammensetzung
Elemente
Masse (%)
SiO₂
20.95
Al₂O₃
35.21
FeO
8.28
MnO
0.01
MgO
22.88
CaO
0.58
H₂O
13.02
Massachusetts (Dana 1892)
Gruppen und Mitglieder
Kaolinit-Serpentin-Gruppe
Serpentin-Subgruppe

Name und Erstfund: Benannt 1876 von Charles Upham Shepard zu Ehren des wohlhabenden amerikanischen Mineraliensammlers James Tyler Ames (1810-1883), dem die Typlokalität-Fundstelle, die Chester Emery Mines gehörten. 

Chemismus: Es sind mehrere Polytypen bekannt: 2H1, 2H2, 6R und andere.

Synonyme: Amenit, Amensit, Amesin

Varietäten:

Abkürzung: Ame

Zwillinge beim Amesit, die durch die Kombination von 3 triklinen Rhomboedern entstehen, die sich dann noch stapelig überlagern.

 

Literatur

Dana, J. D., & Dana, E. S. (1892). The system of mineralogy of James Dwight Dana, 1837-1868: descriptive mineralogy. J. Wiley & sons.