Mineral - Aerugit
Aerugit
Chemische Eigenschaften
Mineralklasse
Arsenate
Toxizität
erhöht
Formel
Ni₁₇As₆O₃₂
Elementarzelle
a=5.95 c=27.57 Z=1
Physikalische Eigenschaften
Härte
4
Strichfarbe
grün
Dichte
Spaltbarkeit
nd
Bruch
nd
Tenazität
Optische Eigenschaften
Farbe
braungrün
Doppelbrechung
Glanz
Glasglanz,
Harzglanz
Transparenz
durchscheinend,
durchsichtig
Pleochroismus
Geomineralogische Eigenschaften
Kristallsystem
trigonal
Punktgruppe
ditrigonal-skalenoedrisch - 3 m
Raumgruppe
R 3 m (166)
Form
derb, krustig
Bildung
In der Oxidationszone hydrothermaler Cu-Ni-As-Lagerstätten durch die Umwandlung primärer Sulfide wie Tennantit und Enargit in Anwesenheit chlorhaltiger Lösungen
Paragenesen
Zwillinge
Seltenheit
Sehr selten
Synonyme
Aerugit
Zusammensetzung
Elemente
Masse (%)
P₂O₅
0.14
A₂O₅
36.57
Bi₂O₃
0.24
Fe₂O₃
>0.01
CoO
0.54
NiO
62.07
CuOs
0.34
Deutschland (Dana 1892)
Name und Erstfund: Benannt nach dem lateinischen Wort "aerugo" für "Kupfer-Rost", aufgrund seiner intenisven grünen Färbung, die oft für sekundäre Kupfer-Minerale typisch ist. Erstmals beschrieben wurde das Mineral 1858 von Carl Wilhelm Bergemann. Er entdeckte es an einer Probe aus der Umgebung von Johanngeorgenstadt im Erzgebirge, die er von dem Mineralogen Adam August Krantz erhalten hatte. Dieser wiederum hatte die Probe in einer 1857 in Schneeberg aufgekauften Sammlung gefunden.
Chemismus:
Synonyme:
Varietäten:
Abkürzung: Aru
Literatur
Dana, J. D., & Dana, E. S. (1892). The system of mineralogy of James Dwight Dana, 1837-1868: descriptive mineralogy. J. Wiley & sons.