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Mineral - Alabandin

AlabandinMnS
Chemische Eigenschaften
Mineralklasse
Sulfide und Sulfosalze
Toxizität
keine
Formel
MnS
Elementarzelle
a=5.22 Z=4
Physikalische Eigenschaften
Härte
3.5 - 4
Strichfarbe
grün
Dichte
Spaltbarkeit
Perfekt nach {001}
Bruch
uneben
Tenazität
Spröde
Optische Eigenschaften
Farbe
schwarzbraun
Doppelbrechung
Glanz
Metallglanz
Transparenz
opak
Pleochroismus
Geomineralogische Eigenschaften
Kristallsystem
kubisch
Punktgruppe
hexakisoktaedrisch - 4/m 3 2/m
Raumgruppe
Fm 3 m (225)
Form
massig, Oktaeder, Würfel
Bildung
Hydrothermal, in epithermalen polymetallischen Sulfidgängen und in Niedertemperatur-Manganlagerstätten
Paragenesen
Zwillinge
Durchdringungszwillinge in verschiedenen Richtungen, z.B. nach dem Spinellgesetz {111}
Seltenheit
Eher Selten
Synonyme
Alabandin
Zusammensetzung
Elemente
Masse (%)
Mn
57.09
Fe
6.86
Co
0.03
S
36.83
Finnland (Törnroos 1982)
Gruppen und Mitglieder
Galenit-Gruppe

Name und Erstfund: Benannt nach dem vermeintlichen ersten Fundort in "Alabanda", Aidin, Türkei. Tatsächlich wurde das Mineral, im Gegensatz zu dem ebenfalls nach diesem Ort benannten Granat-Mineral Almandin, jedoch bisher nie in der Türkei nachgewiesen. Erstmals beschrieben (jedoch falsch) wurde das Mineral 1784 von Franz Joseph Müller von Reichenstein. Die heutige Bezeichnung Alabandin wurde 1832 von François Sulpice Beudant geprägt.

Chemismus

Synonyme: Manganblende, Manganglanz, Braunsteinblende, Braunsteinkies

Varietäten

Abkürzung: Abd

 

Literatur

Törnroos, R. (1982). Properties of alabandite; alabandite from Finland. Neues Jahrbuch für Mineralogie. Abhandlungen144(1), 107-123.