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Lokalitäten - Ojuela Mine, Mapimí, Durango, Mexiko

Ojuela Mine, Mapimí, Durango, Mexiko

Die Ojuela Mine liegt nordöstlich von Mapimí im Bundesstaat Durango am Rand der Bolsón de Mapimí und ist an karbonatische Wirtsgesteine eines ariden Hochlandgebietes gebunden. Die Lagerstätte wurde um 1598 entdeckt und ab dem frühen 17. Jahrhundert bergbaulich erschlossen; der Hauptbetriebszeitraum lag im 19. Jahrhundert.

Der Betrieb erfolgte durch wechselnde spanische, britische und mexikanische Gesellschaften, darunter die Mapimí Mining Company. Das Grubengebäude bestand aus einem weit verzweigten System von Schächten und Stollen über mehrere hundert Höhenmeter; der Zugang wurde 1892 durch eine große Hängebrücke ermöglicht.

Geologisch handelt es sich um eine polymetallische hydrothermale Erzlagerstätte mit metasomatischer Erzverdrängung in Kalk- und Dolomitgesteinen sowie gangförmigen Mineralisationen entlang von Störungen. Stark ausgeprägte Oxidations- und Supergenzonen prägen den oberen Lagerstättenteil.

Abgebaut wurden vor allem Blei- und Zinkerze (Galena, Sphalerit) mit Silberbeimengungen, untergeordnet Kupfer. Die Mine ist international bekannt für ihre große Vielfalt an Sekundärmineralen, darunter Adamit, Legrandit, Smithsonit, Hemimorphit, Cerussit und Anglesit.

Der Abbau endete zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus wirtschaftlichen Gründen. Heute ist die Mine stillgelegt; eingeschränkte Fundmöglichkeiten bestehen in Haldenmaterial, ein untertägiger Zugang ist weitgehend nicht zulässig.

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